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Zurück in die Zukunft... (von Fritz Steger)
Durch die Vorstellung der neuen Superstar Serie, wurde einer weiteren Neuvorstellung aus dem Hause Tama wenig Beachtung geschenkt.
Nämlich der „Starclassic Bubinga Omni Tune Drums".
Bubinga ist im Trommelbau schon länger beliebt, so waren die Sonor Signature Trommeln der 80er Jahre innen und Außen mit diesem Holz furniert und auch Troyan-Zachow hat eine Bubinga Massivholz Snare im Angebot.
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Tama ist jedoch der erste große Schlagzeughersteller, der ein ganzes Set aus 100% Bubinga Furnierschichten fertigt. Dabei weisen die Kessel, welche aus 9 Lagen kreuzverleimten Bubinga bestehen, bei den Toms 7mm und bei Bass Drum und Snare 8mm auf. Von den Klangeigenschaften geht Bubinga von der Wärme in Richtung Ahorn jedoch mit mehr Durchsetzungskraft und Brillianz. „Bubinga hat soviel Kraft" sagt Drummer John Tempesta. „Wenn du dich so richtig reinlehnst, dann hat es wirklich unglaubliche Tiefen, sehr warm aber mit viel Kraft und großartiger Resonanz."
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Interessant sind jedoch auch die „Omni-Tune Three-Way Lugs" auch wenn die Idee nicht neu ist.
William David Gladstone, Solo Percussionist des New Yorker Radio City Music Hall Orchestra hatte ein Problem. Denn wenn seine Snare aus den Backstagebereich im feuchten Keller in den Orchestergraben gebracht wurde, verstimmten sich seine mit Naturfellen bezogene Trommel von Titel zu Titel.
Um sie nicht vor 6000 Zuhörern umdrehen zu müssen, ersann er das „Gladstone 3 Way Tension System" welches er am 23.02.1937 zum Patent anmeldete und dieses am 12. 09. 1939 zugeteilt bekam (auch zu damaliger Zeit waren Patentämter wohl ziemlich überlastet).
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Das System basierte auf einer hohlen Stimmschraube mit 6-kant Kopf für das Schlagfell und einer dünneren 4-kant Schraube für das Resonanzfell, die in der hohlen Schraube geführt wurde. So ist es mit dem speziellen Stimmschlüssel möglich beide Felle von Oben zu Stimmen.
Wohl auch wegen des für damalige Verhältnisse hohen Preises von über 1000,- $ hat sich die Gladstone Snare nie durchgesetzt.
Bereits Ende der 80er Jahre hatte Tama dieses System für einige Custom Snares aufgegriffen, jetzt wird es einem ganzen Set spendiert. Für Drummer, die Trommeln nicht nur hören (denn dazu muss ja die Resonaz-Seite angespielt werden, was ja wiederum von Oben nicht möglich ist), sondern auch fühlen, sicherlich eine wirkliche Erleichterung beim Stimmen.
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