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Toto’s Engländer!
Ein Interview mit Simon Phillips von Philippe Blumenthal
Simon Phillips zählt seit über 20 Jahren zu den besten und wohl auch populärsten Schlagzeugern der Welt. Dabei ist der kleine Engländer, der am Set zum Wirbelwind wird, immer auf dem Boden und ein sympathischer und sehr umgänglicher Kerl geblieben.
Phillips begann seine Musikkarriere im Alter von 12 Jahren, als er in der Dixieband seines Vaters spielte und mit dieser Band auch Platten aufnahm. Nachdem er für das Erfolgsmusical „Jesus Christ Superstar" hinter den Kesseln saß, wurde Simon zu einem der gefragtesten Studiodrummer Londons. Er spielte für Namen wie Mick Jagger, Judas Priest, Stanley Clarke, Peter Gabriel, Tears for Fears, Pete Townshend, Jeff Beck und The Who.
Als er bei Toto einstieg, entschied er sich nach Kalifornien zu ziehen. Daneben setzte er mit diversen Projekten auch seine Solokarriere fort, die ihn in jazzigere Gefilde führte, ein Musikbereich den er ebenso virtuos beherrscht wie seine 2-Bassdrum-Fusstechnik!
Seit seinem Einstieg bei Toto hat er deren Sound massgeblich beeinflusst, als Schlagzeuger und als Toningenieur. Nebst seinem Schlagzeugerleben sitzt Phillips nämlich immer öfters hinter dem Mischpult und produziert für andere Künstler.
Diese Leidenschaft begann mit Mike Oldfield, für den er drei Alben aufnahm. In LA besitzt er ein gut ausgestattetes Studio, das er vor einigen Jahren von Sheila E., der einstigen Drummerin von Prince, erstand.
Ich hatte die Möglichkeit kurz nach Beendigung der Falling in Between Tour mit Simon zu sprechen, mein Dank gilt dabei Mark von totonetwork.com, der den Kontakt mit Simon herstellte.
? Simon, du warst mit Toto eine ganze Weile auf Tournee. Wie geht es dir nach den ganzen Tourstrapazen?
SP:
Es war toll. Wir haben seit dem 25. Februar 2006 173 Konzerte auf der „Falling in Between"-Tour gespielt. Aber ich bin froh, dass nun Pause ist!
? Hat man Toto in den letzten Monaten ein bisschen beobachtet, ist aufgefallen, dass ihr recht
viel Spaß hattet, nebst all dem Reisen...
SP:
Es ist immer ein Mix aus Spaß und Langeweile. Das Reisen wird nach einiger Zeit extrem anstrengend, trotzdem ich nach all den Jahren immer noch gerne reise. Aber die langen Phasen weg von zuhause und immer die gleiche Musik zu spielen man kann dem schon mal überdrüssig werden. Aber wenn man dann die Publikumsreaktionen erlebt, weiß man, dass es die ganzen Strapazen wert sind - ganz abgesehen davon, dass es natürlich mein Lebensunterhalt ist.
? Als Mike Porcaro (Bass) die Tour wegen einer Handverletzung früh abbrechen musste, stieg Leland Sklar (der u.a. mit Phil Collins tourte) sehr kurzfristig bei Toto ein. War dieser Wechsel für dich als Schlagzeuger schwierig?
SP:
Die Entscheidung zu treffen war extrem hart. Lee (Sklar) war meiner Meinung der einzige, der die Lücke, die Mike hinterließ, füllen konnte. Mike und Lee sind zwei völlig unterschiedliche Bassisten, doch beide komplementieren unsere Musik perfekt. Luke (Steve Lukather) und Greg Phillinganes (Keyboard und Gesang) waren mit mir absolut einig, es kann nur Lee sein. Und Lee hat einen fantastischen Job gemacht ohne große Vorbereitung so mir nichts dir nichts in die Tour ein zu steigen. Es war für mich immer eine große Freude mit Lee zu spielen. Ihn nun auch noch von einer so persönlichen Seite kennen zu lernen, war großartig.
? Als du bei Toto an Bord kamst, hatte sich der Sound von Toto bereits verändert. Das geschah vor allem mit dem Album „Kingdom of Desire". Wie würdest du, da du nun schon einige Jahre ein Teil von Toto bis, die Entwicklung seit deinem ersten Einsatz bei Toto (nach dem Tod von Jeff Porcaro, Anm. des Autors) bis zum letzten Album und dieser Tour beschreiben?
SP:
Es war interessant. Ich kannte die letzten Alben von Toto nicht, als ich angefragt wurde den Platz von Jeff Porcaro zu übernehmen. Das war 1992 für die „Kingdom of Desire"-Tour. Ich war sehr überrascht als ich dann „Kingdom of Desire" hörte: eine härtere und mehr an Rock orientierte Gangart, die damals zu meiner Spielweise durchaus passte. Das war für mich ein guter Start. Als die Band sich dann entschlossen hatte weiterzumachen und mich als vollwertiges Mitglied in die Band zu integrieren, hat sich die Band völlig natürlich weiterentwickelt. Später kam Bobby Kimball (Sänger bis zum Album „Isolation") wieder dazu und alle waren etwas älter und erfahrener.
? Wie fühlt man sich als Bandmitglied seit über 15 Jahren?
SP:
Wow, ich bin immer wieder erstaunt, dass es schon so lange her ist. Wie ich mich fühle? Fantastisch. Dass ich in so viele Ebenen der Produktion miteinbezogen werde, auch als Toningenieur, ist fantastisch. Ich fühle mich sehr geehrt, dass die Band meinen Fähigkeiten als Toningenieur vertraut, immerhin arbeiteten sie über all die Jahre doch mit grossen Namen hinter dem Mischpult zusammen.
? Wie reagierten denn die anderen Bandmitglieder, als du dich ihnen als Toningenieur angeboten hast?
SP:
Es passierte eigentlich nicht ganz so. Luke und ich haben bei verschiedenen Projekten schon zusammengearbeitet und so warf er den Vorschlag in die Runde, ich solle doch bei „Through the Looking Glass" hinter den Reglern sitzen. Ich hatte im Hintergrund schon andere Tätigkeiten für unsere Livekonzerte getätigt.
? In den Extras zur DVD Vantage Point/Resolution (eine DVD mit Jazzeigenkompositionen) ist zu sehen, wie Jeff Babko (Pianist und Keboarder) und du euch in den Proben austauscht. Wie unterscheidet sich eine solche Produktion von Arbeiten mit Steve Lukather und Toto?
SP:
Oh, das sind zwei paar Schuhe. Jeff ist einige Jahre jünger als ich, aber wir ergänzen uns extrem gut. Das interessante bei uns beiden ist, dass wir beide schon sehr jung mit Musik begannen und gewissermassen als Wunderkinder galten. Es klappte mit uns beiden einfach von Anfang an, als er 1996 zum Vorspielen für meine Band kam. Die Gründung von Vantage Point war dann die logische Konsequenz. Ausserdem sind wir bei Vantage Point nur zu zweit, um Entscheidungen zu treffen. Bei Toto sind es neben Luke auch noch David Paich und Mike Porcaro.
? Stand Jeff nicht mal als Keyboarder zur Diskussion für die Falling in Between Tour?
SP:
Da wir jemanden brauchten, der David voll zu ersetzen hatte, war es Davids Sache einen Nachfolger auszuwählen. Außerdem brauchten wir jemanden, der singen konnte und Greg (Phillinganes) hat alles was es dazu braucht!
? Wenn ich mich richtig erinnere, hast du während der Südamerikatournee dein allseits bekanntes, grünes Starclassic Maple in die Ecke gestellt und bist auf ein Tama Starclassic Mirage, ein Acrylset, umgestiegen. Weshalb diese zumindest optisch radikale Umstellung?
SP:
Hahaha, das bringt mich immer wieder zum Lachen! Es ist als würde die Mode ein Zurück zum Retrolook diktieren. Nein, ich fand heraus, dass Tama ein Acrylset hergestellt hatte und sah so ein Schlagzeug bei einem Aufritt der Blue Man Group in Las Vegas. Das machte mich neugierig und ich bestellte ein Set von Tama. Ursrprünglich als Experiment gedacht, kam das Set mit folgenden Maßen: Zwei 24" x 14" Bassdrums, 16" und 18" Floortoms und die 12", 13" und 14" Racktoms. Ich ersetzte die Diecast Hoops mit Triple flanged Hoops aus Messing um mehr Ring und Obertöne aus den Kesseln herauszuholen. Ich spielte mit diesem Set einige Male im Baked Potato und ich fing an, dieses Kit zu mögen. Also fragte ich Tama ob sie mir ein 10" Racktom, ein 15" Floortom und eine Gong Drum machen könnten und nahm das Set schliesslich mit auf die Südamerikatour mit Toto. Ich muss gestehen, ich war nicht vollends überzeugt, dass das Acrylset in diesem Umfeld wirklich gut klingen würde, aber es war nur eine kurze Tourphase und das Experiment wert.
Alle in der Band bemerkten sofort den Unterschied und auch ich war erstaunt wie die Drums sich einfügten. Ich habe das Set dann auch auf der Fernosttournee verwendet, zusätzlich mit vier neuen Octobans, ebenfalls aus Acryl in Südamerika hatte ich noch die grünen Octobans im Einsatz. Schliesslich muss ich sagen: Dieses Set hat es wirklich drauf, ich habe mich mit jedem Auftritt mehr und mehr darin verliebt. Aber die Acrylsets haben ein grosses Manko: sie lassen sich nicht so gut aufnehmen. In Sachen Drumaufnahmen ist mein Bubinga-Kit das beste, das ich je gespielt habe.
? Du spielst damit aber nur im Studio, richtig?
SP:
Auch in anderen Studios, ja. Und bei der aktuellen Drum Clinics verwende ich ebenfalls das Bubinga-Kit, komplett mit Gong Drum und Octobans.
? Wie würdest du den Sound des Tama Mirage Sets beschreiben, worin unterscheidet es sich zu deinem Starclassic Maple Set?
SP:
Schwierg zu beschreiben. Das Acrylkit hat weniger Höhen und weniger Tiefen was die tonale Qualiät anbelangt. Diese reduzierte Frequenz funktioniert besser in der Liveperformance.
Die Ansprache ist enorm und liefert sofort einen vollen, satten Klang. Sagen wir es so: ein weniger komplexer und weniger subtiler Klang, der für die Akustik bei Liveauftritten geeignet ist.
? Speziell fand ich die Idee mit dem kleinen „Akustikset" auf der Falling in Between Tour. Wie kam es dazu?
SP:
Ursprünglich wollte ich schon auf der Mindfields Tour ein zweites Schlagzeug verwenden, aber der Rest der Band meinte die Bühne dafür umzustellen, würde ein Problem darstellen. Mir schwirrte immer schon die Idee im Kopf herum die Szenerie auf der Bühne während eines Konzertes zu verändern und als sich die Gelegenheit bot und ich alle von der Idee überzeugen konnte, klappte es dieses Mal auch. Und es hat wunderbar funktioniert.
? Was war das für eine Snare, die du da gespielt hast?
SP:
Eine 10" Tama aus Metall.
? Ich fand es witzig, dich mit der Rechten einen Shaker und mit der Linken mit einem Rod spielen zu sehen.
SP:
Cool! War eine Herausforderung (lacht).
? Das neue „Rosanna" Arrangement, das ihr auf der Tour gespielt habt und das man auf der FiB live in Paris DVD bewundern kann, ist eine absolute Wucht. Das Intro hat einen feinen, jazzigen Touch, off-key und schön melancholisch.
SP:
Vielen Dank. Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht die Arrangements der älteren Songs „zu modifizieren". Als ich eine Setlist für die Tour zusammenstellte, stellte sich mehr und mehr heraus, dass „Rosanna" als Bridge zwischen dem akustischen und dem elektronischen Teil funktionieren würde. Ich habe mit Greg diese Idee diskutiert und er stellte uns schlussenlich dieses Intro zu „Rosanna" vor. Wir spielten es und Luke liebte das neue Intro.
? Man bemerkt, dass du doch einen gewissen Einfluss auf gewisse Aspekte wie Songlist, Arrangements und anderer Ideen hast. Ausserdem fand ich es sehr erfrischend, Songs zu hören, die lange nicht mehr gespielt wurden.
SP:
Ich mache das nun schon seit einigen Jahren bei Toto. Natürlich hat Luke ebenfalls einen großen Einfluss, aber die Initialzündung geht meistens von mir aus.
? Auf der DVD sieht man kurz wie du an einem Mischer hantierst, der neben deinem Set steht. Mischst du dein Set selber ab oder ist das dein eigener Mix für das Monitoring?
SP:
Nein. Viele meinen immer wieder, diese Konsole sei für den Drummix. Aber das ist lediglich mein persönlicher Mix der ganzen Band, den ich höre und der sieht wie folgt aus:
Das Schlagzeug auf 4 Kanlälen Stereo fürs Set und Stereo Overheads, 4 Kanäle für die Keyboards, 1 Kanal für den Bass, 1 Kanal für Tonys (Spinner) Gitarre, 1 Kanal für Lukes Gitarre, 1 Kanal für den Vokal-Mix, 4 Kanäle für diverse Soundeffekte und Samples plus die Akustikgitarren.
? Ein paar Worte zu deinem punchigen, sehr natürlich klingenden Tomtom Sound. Deine
Toms klingen immer sehr präsent und kraftvoll offen. Wie erhältst du diesen Sound?
SP:
Für mich gibt es nur ein Fell das mit einem Tomtom sauber funktioniert und das ist Remos Ambassador clear, einlagig. Ich liebe diesen natürlich offenen Klang. Viele der anderen Felle bringen einen Eigenklang mit und das ist okay, wenn man das will. Ich ziehe diesen offenen Klang vor.
? Wie bereitest du dich vor einem Auftritt vor?
SP:
Ich bereite das Set vor in dem ich mit dem Tunen beginne. On the road übernimmt mein Drumtech natürlich den Großteil der Arbeit und wechselt die Felle der 12", 13" und 14" Racktoms und die Snarefelle vor jedem Auftritt. Wenn nötig mache ich noch ein bisschen Feintuning, aber normalerweise kann ich mich auf Larry Crowe oder Robbo verlassen.
Als Warm-up mache ich Rolls mit Singlestrokes, Doublestrokes, Triplestrokes und Viererstrokes in einer bestimmten Reihenfolge, danach folgen Paradiddles. Für mich ist hierbei Kontrolle wichtiger als Geschwindigkeit.
? Wann hast du eigentlich von einer Bassdrum auf die Doublebassdrums gewechselt?
SP:
Ich spiele dieses Setup nun seit 1974. 1973 habe ich begonnen damit zu experimentieren.
Meine erste Aufnahme mit den Doublebassdrums war für das Album „Grand Slam" von Chopyn. Umgestiegen bin ich eigentlich aus reiner Lust am Ausprobieren. Dann habe ich bemerkt, dass ich mit einem solchen Setup mehr Möglichkeiten habe.
? Du spielst die open hand Technik. Hast du damit begonnen, als du mit dem Schlagzeugspielen angefangen hast?
SP:
Nein, ich habe mit dem traditional grip begonnen, also rechte Hand Hi-hat. Etwas später habe ich dann mit dem matched grip begonnen und 1975 damit, abwechselnd mit der linken und der rechten Hand den Groove zu spielen. Die open hand Technik bietet mir mehr Möglichkeiten, gewisse Dinge anders zu spielen. Ich fühle mich damit weniger eingeengt.
? Und was wäre dein Rat für einen Anfänger?
SP: So wie es für jeden am natürlichsten ist.
? Mit all deiner Zeit, die du auf Tour und im Studio verbringst, bleibt wohl kaum mehr Zeit fürs Üben...
SP:
In der Tat, es bleibt wenig Zeit dafür, es gibt immer so viel anderes zu tun (lacht).
? Letztes Jahr hat Tama deine dritte Snare in der Signature Series herausgebracht, die Monarch. Wie warst du in diesen Prozess involviert?
SP:
Die Idee für einen Hybridkessel hatte ich schon länger im Kopf. Das Design selber stand schon seit längerem fest, seit 1996 habe ich mich damit beschäftigt. Ich teilte Tama schließlich meine Ideen mit und die fabrizierten einen Prototypen und erhielten von mir ein Feedback. So tauschten wir uns einige Male aus bis beide Parteien zufrieden mit dem Resultat waren. Danach ging’s ab in die Fabrikation.
? Und die Kombination Bubinga und Ahorn?
SP:
Einfach ein Gedanke, eine Idee. Nichts mehr, nichts weniger.
? Es war hie und da zu lesen, wieso der Phillips für The Monarch denn einen 14er Kessel nur mit 8 Lugs pro Seite bestücken ließ...?
SP: Das Design orientiert sich an einer Leady Drum aus den späten 30ern und dort wurden lediglich 8 Lugs verwendet. Ausserdem ziehe ich es vor, mehr Spannung pro Lug zu haben, das erlaubt außerdem mehr Variationen beim Tuning. Und wichtig war mir auch, möglichst wenig Hardware am Kessel zu haben.
? Plus die 30er Jahre Style Single flanged Hoops.
SP:
Richtig, auch genannt „Stick chopper", haha.
? Dann warst du ja letztes Jahr auch noch in die Produktion der neuen Armand Serie von Zildjian involviert.
SP:
Genau. Ich hatte die Idee wieder zum 70er Zildjian Sound zurückzukehren. Die von mir lange Zeit verwendete A-Custom Serie hat sich nach und nach verändert, der Sound entsprach nicht mehr dem, den ich von den älteren A-Customs her kannte. Irgendwas bei der Produktion hat sich verändert. Ich sprach mit Zildjian über dieses Problem und sie schlugen mir vor, gemeinsam an einer neuen Beckenserie zu arbeiten.
? Und der Sound der Armands entspricht nun wieder deinen Vorstellungen?
SP:
Absolut, sie klingen einfach fantastisch.
? Zum Abschluss noch schnell ein paar Infos zu deinem kommenden Soloalbum...
SP:
... das hoffentlich im Februar 2009 herauskommen sollte. Es ist noch ein Haufen Arbeit, aber die ersten drei Stücke sind bereits im Kasten. Ich konnte Mike Stern, Bill Evans, Anthony Jackson und Jim Beard als Mitmusiker für die CD gewinnen.
? Simon, vielen Dank für deine Zeit. Wir sehen uns demnächst in der Schweiz?
SP:
Ja, ich komme für sechs Drum clinics in die Schweiz und danach geht’s nach Deutschland.
Setup Simon Phillips (updated von Simon persönlich):
Tama Starclassic Mirage
Tama 14x6.5 "The Monarch" Signature Snare Drum
Tama 12" "The Pageant" Signature Snare Drum
Tama Starclassic Tom 7 x 10"
Tama Starclassic Tom 9 x 12"
Tama Starclassic Tom 10 x 13"
Tama Starclassic Tom 11 x 14"
Tama Starclassic Tom 12 x 15"
Tama Starclassic Tom 13 x 16"
Tama Starclassic Tom 14 x 18"
Tama Starclassic Gong Drum 20"
4 Tama Octobans, Low Set
Tama Drum Throne
Zildjan A 24" Swish Knocker
Zildjan A 22" Oriental China
Zildjan Armand 22" Ride
Zildjan Armand 12" Splash
Zildjan Armand 19" Crash
Zildjan Armand 18" Crash
Zildjan Armand 17" Crash
Zildjan Armand 14" HiHats
Zildjan 10" Hi-hats
2 Tama Starclassic Bass drum 16 x 24" with 2 Beta 52 microphones
Plywood Custom Drum Plinth
2 Iron Cobra Kick Pedals
Iron Cobra Hi-hat Stand
Tama Drum Rack System NOT ANY MORE using regular hardware
ProMark "Simon Phillips" Drum Sticks
Drumheads: Ambassador Coated/Ambassador Snare (Snares), Ambassador clear (Toms),
Ambassador Clear (Bassdrums).
Acoustic Kit:
Tama Starclassic Bass Drum 18"
Tama 10" Chrome Snare Drum
Tama Starclassic Tom 10"
Tama Starclassic Tom 12"
Tama Starclassic Tom 14"
Zildjian Genuine 13" Hi-hat
Zildjian A. Vintage 18" Crash
Zildjian A. Vintage 15" Crash
LP Shake-it Shaker
Rhythm Tech LIVE Shaker
LP Tambourine
Iron Cobra Kick Pedal
Iron Cobra Hi-hat Stand
Drumheads: ?
Jazz Kit
Tama Starclassic Maple in British Racing Green/Gold fittings:
14" x 22" Bass Drum 5 ply w/reinforcing ring
16" x 16" Floor Tom Tom
14" x 14" Floor Tom Tom
10" x 13" Rack Tom
9" x 12" Rack Tom
Signature "Gladiator" Snare Drum 5-1/2" x 14"
Cymbals are all Zildjian - from left to right
14" K Hihats
22" Constantinople Ride
16" Constantinople Crash
24" Constantinople Ride
18" Constantinople Crash
Drumheads: Remo Suede (Bass and Tom), Ambassador coated/Ambassador snare (Snare)
Seitenanfang / top
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